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Reserve startet mit Niederlage in die Rückrunde

15.12.2014

Mit 19 Punkten aus der Hinserie ging es  am vergangenen Samstag zum Rückrundenauftakt beim Tabellenzwölften aus Wormlage.

Die Gäste aus Gröditsch waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und überzeugten zunächst mit konsequenter Zweikampfführung und schnell vorgetragenem Spiel nach vorne. Nachdem gute Flanken stets den Abnehmer in der Mitte fanden aber durch Feller, Naujoks und Muschick ungenutzt blieben, beschränkte sich der FSV auf Versuche aus der Distanz und Standards. Alles in allem war hier allerdings die Streuung zu groß und es kam in der Folge zu weniger nennenswerten Aktionen. Die Heimmannschaft wurde immer dann gefährlich, wenn es über Spielmacher Jungnickel ging und dieser seine Vorderleute in Szene setzen konnte. Nach einer ersten guten Möglichkeit durch Scholz war es in der 26. Spielminute wieder Jungnickel, welcher per Hacke für den eingelaufenen Flügelmann auflegte. FSV-Mittelfeldmann Lars Recla roch den Braten und konnte den gefährlichen Ball im eigenen Strafraum gekonnt abgrätschen. Durch Glück landete das Spielgerät wieder bei Brämigk und dieser ließ sich die Chance nun nicht mehr nehmen und netzte aus Nahdistanz zum 1:0 für Wormlage ein. Die Gelb-Blauen waren von der Effizienz der Rot-Weißen geschockt und fanden bis zur  Halbzeit nicht mehr zu Ihrem bisherigen Spiel zurück. So ging es mit dem Rückstand in die Pause. Nach Wiederanpfiff versuchten die Gäste um Spielertrainer Marko Cusig, mit mittelmäßigen Fußball den Ausgleich zu erzwingen, doch blieben Hochkaräter wie ein Schussversuch aus Nahdistanz von Daniel Britz ungenutzt. Dadurch bot sich für die Wormlager Elf Raum zum Kontern, in dessen Folge Scholz vom eigenen Kapitän auf die Reise zum Kasten von Tobias Baschin geschickt wurde. Dieser konnte nur noch per Foul vom Leuthener  Verteidiger beim Schussversuch gestört werden, womit der Ball neben das Gehäuse ging. Der Unparteiische pfiff sofort. Er entschied richtig, zum Freistoß an der Sechzehnerlinie, ließ jedoch zum Entsetzender heimischen Zuschauer und zum Erstaunen von Übeltäter Peter Bartsch jeglichen Karton in der Tasche. Der folgende Standard brachte nichts ein. Der wider erwarten nicht dezimierte Tabellenfünfte bot lediglich ein schwaches Aufbäumen in der Schlussviertelstunde und stand nach Abpfiff erneut mit leeren Händen da.

Fazit: aufgrund der miserablen Chancenverwertung seitens der Groß-Leuthener Elf eine unglückliche aber keinesfalls unverdiente Niederlage gegen einen kaltschnäuzigen aber auch schlagbaren Gegner.

Der FSV spielte mit:

Baschin(TW), Cusig, Grassmann, Bartsch(SF), Sieber, Recla, Muschick, Boywitt, Britz, Feller, Naujoks (46. Schulze, Th.)

PB