Brandenburg vernetzt
Link verschicken   Drucken
 

Geschichte

 Die Geschichte des FSV Groß Leuthen/Gröditsch 1990 e.V.


1. Die Ursprünge
Die Wurzeln des Vereines gehen auf Groß Leine zurück; 1947 wurde dort eine Sportgemeinschaft gegründet. 1950 wurde der Verein zu BSG Traktor Groß Leuthen, Träger war die Maschinen-Ausleih-Station (MAS; später KFL - Kreisbetrieb für Landtechnik)

Groß Leuthen.


Ebenfalls 1947 wurde Einigkeit Gröditsch gegründet, Anfang der 50er Jahre erfolgte die Umbenennung in Chemie Gröditsch. Trägerbetrieb war das Pharmazeutische Werk des Ortes. In den ersten Jahren stand der Turnsport im Vordergrund, später dominierte auch hier der Fußball.


1954 erfolgte die Zusammenlegung beider Vereine, der Titel BSG Traktor Groß Leuthen blieb. Im ersten 'gemeinsamen Jahr' wurde der 6. Tabellenplatz in der Kreisklasse erreicht.


1990 folgte die Umbenennung zu Concordia Groß Leuthen, 1996 erhielt der Verein seinen heutigen Namen FSV Groß Leuthen/Gröditsch 1990 e.V.

 


2. Die Männermannschaften
Kreismeister wurden die Männer erstmals im Spieljahr 1958/1959 (beeindruckende Tordifferenz von 121 zu 21 Toren), zum zweiten Mal neun Jahre später 1967/68.

 

 

 

Geschichte

Geschichte
Geschichte

Die 1. Männermannschaft in den 50er und 60er Jahren

 

Fussballmeister der Spielunion Lübben-Luckau wurde der Verein 1976/77, 1977/78, 1981/82, 1983/84. Allerdings konnte man sich bis dahin nie in der Ausscheidungsrunde durchsetzen, um in die Bezirksklasse aufzusteigen. Dies gelang 1985, als Vize-Kreismeister (der Kreismeister verzichtete) wurde die Ausscheidungsrunde erstmals in der Vereinsgeschichte erfolgreich absolviert. Die erste Saison in der Bezirksklasse West beendete die Mannschaft mit dem 10. Tabellenplatz. Im sich anschließenden Spieljahr gelang der Klassenerhalt allerdings nicht.

1987/88 und 1988/89 wurde Groß Leuthen wiederum Meister der Spielunion

Lübben-Luckau.

 Geschichte

Die 1. Männermannschaft 1990

 

Von 1989 bis 2000 spielte das Team in der Bezirks- bzw. Landesklasse Ost. Gleich in der ersten Saison wurde der Aufsteiger Vizemeister, scheiterte aber in der Relegation zur Bezirksliga. 2000 gelang dann der Aufstieg in die Landesliga Süd. Dort spielte die erste Männermannschaft bis 2004.

 

Geschichte

Die 1. Männermannschaft 2001

 

In der folgenden Saison spielte sie in der Landesklasse Ost, stieg aber wiederum in die Kreisliga ab (2005).

 

In der Saison 2005/06 erreichte die Mannschaft Platz 3 der Kreisliga.


Im darauffolgenden Spieljahr 2006/07 wurde der FSV Groß Leuthen/Gröditsch zum neunten Mal Kreismeister im Männerbereich mit 73 erzielten Punkten – das beste Ergebnis aller Zeiten.

Nach einem vierten Platz in der Landesklasse Ost 2008 folgte 2009 der erneute Abstieg in die Kreisliga.

 

Infolge des 10. Kreismeistertitels trat die Mannschaft in der folgenden Saison in der Landesklasse Mitte des Landes Brandenburg an. Doch leider reichte es auch dieses Mal nicht für einen längeren Verbleib in der höheren Spielklasse.

 

Derzeit kämpft die 1. Männermannschaft in der Kreisliga Spreewald um den erneuten Aufstieg.


Die zweite Männermannschaft ist in der Saison 2006/2007 in die 1. Kreisklasse aufgestiegen und hält sich bis heute in dieser Spielklasse. Innerhalb der letzten 21 Jahre spielte sie insgesamt vier Jahre in der Kreisliga, 16 Jahre in der 1. und ein Jahr in der 2. Kreisklasse.

Bereits Anfang der 70er Jahre hatte der Verein eine "Alt-Herren-Mannschaft (Ü35)". Nach nahezu zwanzigjähriger Pause wurde sie 1997 wieder ins Leben gerufen. Seitdem spielt sie in der Kreisliga Spreewald. Im Jahr 2010 wurde die Mannschaft Vize-Meister und das punktgleich mit dem Erstplatzierten Blau-Weiß Vetschau. Auch 2011 wurde der Titel knapp verfehlt und verblieb beim amtierenden Meister.

 

Der Kampf um den ersten Meistertitel bleibt auch in der laufenden Saison das Maß der Dinge!

 

 

3. Der Nachwuchs
Anfang der 60er Jahre wurden auch Nachwuchsmannschaften gegründet.

Die größten Erfolge: 

• 1973 und 1975 waren die Junioren im Endspiel des Bezirks-Pokals "Junge Welt", unterlagen allerdings TSG Lübbenau und  Chemie Weißwasser
• 1992 bis 1997 waren die A-Junioren in der Landesliga Brandenburg vertreten; wurden mehrmals Vizemeister

 

Geschichte

Die A-Junioren 1994

 

• 2003/04 spielten die C-Junioren in der Landesklasse

2004/2005 und 2006/2007 wurden die A-Junioren Kreismeister

 

Geschichte

Die A-Junioren 2004/2005 (Aufnahme von 2007)

 

Geschichte

Die A-Junioren 2006/2007

 

2006/2007 wurden die D-Junioren Vizemeister der Kreisliga

 

Geschichte

Die D-Junioren 2006/2007



Zu Spitzenzeiten um 2000 hatte der Verein sechs Nachwuchsmannschaften (alle Altersgruppen bei den Jungen und eine Mädchenmannschaft).

Seit der Saison 2010/11 investiert der FSV in den erneuten Aufbau einer umfassenden Nachwuchsarbeit. Quasi über Nacht wurde eine F-Junioren-Mannschaft gegründet, deren zehn Mitglieder im Alter von sechs bis acht Jahren bereits nach wenigen Trainingseinheiten am Spielbetrieb der Kreisliga teilnahmen.

Die Mitgliederzahl im Juniorenbereich steigt seither stetig, sodass bereits ein Jahr später zwei F-Junioren-Mannschaften auf Torejagd geschickt wurden. (2011/2012)

 

In der Saison 2013/2014 verstärkt sich der FSV abermals. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Nachbarorts-Verein Eintracht Wittmannsdorf gehen in den zwei Staffeln der Kreisliga der E-Junioren drei Mannschaften als SG Groß Leuthen/Wittmannsdorf an den Start. Gut besetzt sind ebenfalls die F-Junioren sowie die Bambinis, die sich auf den Spielbetrieb in den kommenden Jahren vorbereiten.

 


4. Frauen-Fußball
1996 bis 2006 hatte der Verein zudem eine Damenmannschaft. Die größten Erfolge des zehnjährigen Bestehens waren der Vize-Kreismeister- und der Hallenkreismeistertitel.